Edelsteinarten kurz gefasst

Amethyst  
in Edelsteinqualität ist ein weit verbreiteter Schmuckstein. Seine violette Farbe kann von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen Violett reichen. Unter Einfluss von Sonnenlicht verlieren Amethyste recht schnell ihre Farbe.

Aquamarin
vom lateinischen „aqua marina“ (Meerwasser). Nimmt damit Bezug auf die blassblaue bis blaugrüne Farbe des Edelsteins. Aquamarine werden in verschiedenen Schliffformen angeboten. Der Einfluss von Sonnenlicht hat eine schädliche Wirkung auf die Farbqualität der Steine.

Bernstein
Ist ein Schmuckstein aus fossilem Harz. Bernsteine sind insbesondere im Ostseeraum verbreitet. Die Farbe reicht von farblos über weiß, gelb und orange, bis hin zu dunklen Rot- und Brauntönen. Der Trübungsgrad hängt von den im Schmuckstein enthaltenen Bläschen ab.

Brillant
(aus frz. brillant „glänzend, strahlend“) ist ein Diamant mit einem speziellen Schliff. Der Brillantschliff weist im Oberteil mindestens 32 und im Unterteil mindestens 24 Facetten auf. Der Brillantschliff garantiert eine hohe Lichtausbeute bei exzellenter Brillanz.

Chalcedon
zählt zu der Familie der Quarze. Er weist das schönste Blau auf, wenn er aus Namibia stammt. Sein Name stammt von den Griechen der Antike, die ihn nach der Stadt Chalkedon am Bosporus benannt haben.

Citrin
Der Name des gelben Edelsteins kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zitronenstein. Je nach Herkunft und Ursache der Färbung variiert der Farbton von blass grünlich gelb über orange bis zu braun orange.

Granat
Der Name heisst soviel wie „der Körnige“ und wird vom lateinischen Wort „granum“ abgeleitet. Die Farbe rot kommt am häufigsten vor, doch es gibt den Granat ebenso in zartem bis intensiven Gelb, in verschiedenen Grüntönen, feurigem Orange und feinem erdfarbenen Nuancen. Es fehlt eigentlich nur ein blauer Vertreter.

Mondstein
gehört zur Gruppe der Feldspate. Seinen Namen erhielt er durch sein Schimmern, in der Fachsprache „Adulareszenz“, das an Mondlicht erinnert. Seine Farben sind: farblos, gelb, weiss, bräunlich, grünlich rötlich und bläulich mit hellem oder bläulichem Schimmer.

Peridot
gehört zu den wenigen Edelsteinen, die es nur in einer einzigen Farbe gibt, weil das farbgebende Eisen fester Bestandteil der chemischen Formel ist. Der Name ist abgeleitet vom griechischen „peridona“, was soviel bedeutet wie „Fülle geben“. Sein strahlendes grünes Leuchten verändert sich auch bei künstlichem Licht nicht.
Rauchquarz
Der Name deutet auf die rauchbraune, manchmal auch rauchgraue Farbe hin. Eine alte Benennung für besonders dunklen bis fast schwärzlichen Rauchquarz ist "Morion" vom griechischen "moroeis"=dunkel.

Rubellit
ist eine Varietät des Minerals Elbait aus der Gruppe der Turmaline und wird zu kostbaren Schmucksteinen verarbeitet. Rubellite kommen in allen Rotstufen vor, von hellem Rosa bis zum tiefdunklen Rot, und sind umso beliebter je näher sie den farblich guten Rubinen ähneln.

Rubin
Der rote Edelstein wurde bereits in der Bronzezeit geschätzt. Der Name stammt vom Lateinischen und bedeutet „der Rote“. Rubine kommen außer in der Antarktis auf allen Kontinenten vor. Besonders beliebt sind Steine mit kräftiger roter Farbe und bläulichem Stich.

Saphir
Beim Saphir sind fast alle Farben außer rot vertreten, wobei der blaue Saphir am wertvollsten ist. Der Edelstein ist besonders belastbar und abriebfest. Hochqualitative Steine erhalten meist einen Facettenschliff, weniger durchsichtige Saphire oder Steine mit einer sternförmigen Reflexion werden oft zu Cabochons verarbeitet.

Smaragd
Charakteristisch für den Smaragd ist seine Farbe, die von hell- bis dunkelgrün variiert.
Der Name des Edelsteins kommt aus dem griechischen Wort „smaragdos“ und bedeutet „Grüner Stein“. Smaragde sind auf äußere Einflüsse sehr unempfindlich und ändern ihre Farbe erst bei sehr hohen Temperaturen. Besonders Smaragde aus Brasilien können aufgrund ihrer kräftigen Farbe besonders wertvoll sein.

Südseeperle
wird oft als Königin der Zuchtperlen bezeichnet. Man erkennt sie meist schon an ihrer majestätischen Größe. Sie hat eine sehr dicke Perlmuttschicht um den eingepflanzten Perlmuttkern gebildet, dadurch bleibt die Schönheit dieser Perlen sehr lange Zeit vollkommen erhalten. Man unterscheidet zwei Arten von Südseeperlen, die Weißen und die Dunklen. Die dunklen Südseeperlen werden als Tahitiperlen bezeichnet.

Tansanit
ist eine Varietät des Zoisits und wurde durch den New Yorker Juwelier Tiffany bekannt, der ihn nach seinem Herkunftsland Tansania benannte. Seine blaue Farbe reicht vom tiefen Blau, bis zu einem hellen Violettblau, Grün-Gelb und Rot-Violett. Je grösser der Tansanit um so intensiver ist seine Farbe.

Topas
Die Farbe des Topas ist gelb, hellblau, hellgrün, gelbbraun, rötlichbraun, rot, violett und farblos. Die häufigste Farbe des Topas ist gelb. Schillerne Farben / Regenbogenfarben werden über das bedampfen des Topas mit Gold erzielt. Diese Edelsteine sind sehr begehrt und erhalten ihre Farbe dauerhaft.

Türkis
Der charakteristisch blaugrüne Türkis wird ausschließlich zu Schmucksteinen verarbeitet. Der Türkis gehört zu den ältesten Schmucksteinen. Durch Dehydratation verliert der Stein seine Farbe.

Turmalin
Der Name stammt vom singalesischen Wort „tura mali“ ab. Übersetzt bedeutet es soviel wie „Stein mit gemischten Farben“. Ohne Zweifel gehört der Turmalin zur Spitzenklasse unter den Edelsteinen. Beim Turmalin sind fast alle Farben des Regenbogens in natürlichen Vorkommen vertreten. Es gibt ihn in mehr als 50 Nuancen von farblos über rosa, rot, gelb, braun, grün und blau bis zu schwarz. Ein einzelner Kristall kann oft mehrere Farben aufweisen.

Zirkon
Der Name stammt entweder vom arabischen „zargun“ (Zinnober) oder von persischen „zargun“ (goldfarben) ab. Es wird aber auch gesagt, dass er seinen Namen nach dem chemischen Element Zirkonium hat.  Ein gelber bis brauner Zirkon wird als Hyazinth (Jacinth) bezeichnet. Die Farbe des Zirkons variiert von farblos, goldgelb, gelbrot, rot bis braun. Er kann aber auch grün, blau oder schwarz sein.